Mathe.Forscher-Preis 2018: Auszeichnung für Frau Jürgens

Mathematik: ein Fach, das – höflich formuliert –  nicht alle unter uns vollauf begeistert. Dem einen scheint es einfach zu schwer, dem anderen oft zu abstrakt und daher langweilig zu sein. Gut, dass es die Mathe.Forscher gibt.

Die Preisträgerin Frau Jürgens (2.v.l.) Copyright: Stiftung Rechnen

Das Programm Mathe.Forscher wurde von der Stiftung Rechnen ins Leben gerufen, um neue Formen des Mathematikunterrichts zu entwickeln, den Motivationsfaktor des Fachs zu erhöhen sowie das forschend-entdeckende Denken. Unter anderem wird das Programm durch die  Klaus Tschira Stiftung und der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gemeinnützige GmbH (aim) gefördert. Ziel ist es, Mathematikunterricht lebendig zu gestalten, indem Schülerinnen und Schüler im Alltag mathematische Phänomene entdecken und erforschen. Am 21. April 2018 fand die Verleihung des Mathe.Forscher-Preises  statt, bei der unter anderem Frau Jürgens für ihre Arbeit ausgezeichnet wurde.

Redaktion:  Frau Jürgens, erzählen Sie uns etwas über die Preisverleihung.

Fr. Jürgens: Die Preisvererleihung fand am 21. April im Rahmen des mehrtägigen Mathe.Forscher-Forums 2018 unter dem Motto Mathe.Forscher = MehrWERT im Frankfurter Möwenpick-Hotel statt. Es gab fünf Preisträger, darunter einen Erstplatzierten. Das Projekt mit dem ersten Platz hieß ,,Wo bitte ist die Mitte?“, und es ging darum, den Mittelpunkt von Ländern wie Deutschland oder geometrischen Objekten zu finden. Auch wenn ich nicht für den ersten Platz gereicht hat, bin ich sehr glücklich über die  Platzierung.

Redaktion: Was mussten sie für ihre Auszeichnung tun?

Fr. Jürgens: Als Mathematikschule hatten wir wie jedes Jahr Projekte durchzuführen, bei denen es darum ging, dass die Schüler richtige Forschungsarbeit machen. Diese Projekte sollte man dann als Kurzfassung einreichen und um sich für den Preis zu bewerben, musste man diese Einzelprojekte auf einer Internetseite einstellen. Für die Gesamtheit meiner Kurzprojekte bin ich dann ausgezeichnet worden und durfte mit den anderen vier Preisträgern das Ganze vor Publikum vorstellen. Einen Tag vorher hatte man die Gelegenheit, den eigenen Vortrag einzuüben. Dabei stellte ich unter anderem das Projekt ,,Bierschaumzerfall“ einer ehemaligen 10. Klasse vor, deren Ergebnisse auch noch aktuell als Poster im Erdgeschoss des Altbaus hängen.

Präsentation der 5 Mathe.Forscher-PreisträgerInnen 2018; Copyright: Stiftung Rechnen

Redaktion: Mit der Platzierung können Sie sicherlich zufrieden sein.

Fr. Jürgens: Ja, auf alle Fälle! Als Schule haben wir ja schon mehrere Preise bekommen, aber da einzelne Lehrer sehr selten eine Auszeichnung von Stiftungen bekommen, bin ich mit einer solchen schon sehr zufrieden. Alle Matheforscherschulen konnten sich für Mathe.Forscher bewerben, allein im Kreis Rhein-Neckar konnten sich alle Lehrer der zirka 400 teilnehmenden Schulen bewerben; insgesamt wurden 135 Projekte veröffentlicht.

Redaktion: Frau Jürgens, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg für kommende Projekte!

Charlotte S., Carolin M., Lena O., Teoman S.

Mehr zum Mathe.Forscher-Preis unter: http://matheforscher.de

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