Kaffee, Koffein & Co - 9b im Xplore-Schülerlabor der BASF

Am Dienstag, den 14 September, hatten wir einen Termin im Schülerlabor der BASF. Wir trafen uns um 7.20 Uhr am Hautbahnhof, um mit dem Zug  nach Ludwigshafen und dort mit Straßenbahn zum Xplore zu gelangen. Zur Einführung wurden uns wissenswerte Fakten über die BASF nahegebracht wie z.B. dass die BASF ca.10km²  groß ist und 35.000 Mitarbeiter beschäftigt. Nach der Sicherheitsbelehrung begannen wir mit der Besprechung. Unser Thema war:

Kaffee, Koffein & Co


Der Weg vom Rohstoff – der Rohkaffeebohne – zum Endprodukt – dem Instantkaffee und Koffein. In der theoretischen Einführung zum Thema wurde ein Überblick vermittelt: Wir bearbeiteten ein Arbeitsblatt, in dem es um den Weg vom Rohstoff – der Rohkaffeebohne - zum Endprodukt – dem Instantkaffee und Koffein – ging. Danach durften wir im Labor beginnen zu experimentieren!

Als erstes wogen wir 30 Gramm Kaffeebohnen ab und versuchten sie mit dem Mörser zu zerkleinern. Dies gelang uns allerdings nicht,  deshalb rösteten wir die Bohnen unter dem Abzug. Bei diesem Vorgang veränderten die Bohnen  nicht nur ihre Farbe,  von beige in schwarz, sondern verloren auch 10 Gramm Gewicht! Nach dem Rösten konnten wir sie dann problemlos mit dem Mörser zerkleinern. Das Ergebnis war grobes Kaffeepulver. Wir sollten aber auch feines Kaffeepulver herstellen, dies gelang uns mit Hilfe einer Kaffeemühle. Nun war unsere Aufgabe,  in fünf Bechergläsern jeweils gleiche Mengen von dem groben, dem feinen, vom fertigen Kaffeepulver und von den nicht gerösteten Bohnen zu geben. In die Bechergläser wurde warmes Wasser gefüllt und mit dem jeweiligen Inhalt vermischt und ziehen lassen. Als nächstes füllten wir die Gemische in vier Trichter, die wir mit Filterpapier vorbereitet hatten.

Jetzt durften wir eine kleine Pause machen.

Nach der  Pause filtrierten wir die vorbereiteten Stoffe und wollten dann heraus finden, ob in den Filtraten von jeweils aufgebrühten   Rohbohnen,  Röstbohnen, gemahlenen  Röstbohnen oder mit gemörserten  Röstbohnen,  Koffein enthalten ist. Hierzu führten wir eine Dünnschicht-Chromatopgraphie (DC) durch: Die Proben wurden auf eine Trägerplatte aufgetragen und als Vergleichssubstanz reines Koffein. Nach zehn Minuten Laufzeit im Laufmittel war das Ergebnis unter UV-Licht zu sehen. Dadurch konnte man deutlich erkennen, dass das Gemisch aus den gemahlenen Röstbohnen und Wasser und das Gemisch aus den gemörserten Röstbohnen und Wasser am koffeinhaltigsten waren. Jedoch auch bei dem Gemisch aus Röstbohnen und Wasser, als auch bei dem Gemisch aus Rohbohnen und Wasser war eine geringe Spur Koffein erkennbar.

Schließlich testeten wir nochden Säuregehalt der Filtrate. Daraus ergab sich, dass das Rohbohnenfiltrat einen pH-Wert von 6,5 hatte, das Röstbohnenfiltrat pH 7 das Röstbohnenfiltrat (gemörsert) pH 7 und das Röstbohnenfiltrat (gemahlen) pH 7,5 hatte. Also hatte das Röstbohnenfiltrat (gemahlen) den höchsten pH-Wert.

 

Zum Schluss versuchten wir heraus zu finden, ob das am Anfang gezeigte Endprodukt dasselbe war, wie unser geröstetes, gemahlenes, aufgebrühtes Kaffeepulver. Durch Eindampfen ließen wir das Wasser verdampfen. Als Ergebnis war nun eine braune, schlammige Masse in der Schale erkennen: ES WAR DAS ENDPRODUKT, denn sobald man wieder heißes Wasser dazu gab, entstand wieder  KAFFEE!

Das konzentrierte Experimentieren über den ganzen Vormittag hat  Spaß gemacht und wir sind der Meinung, dass die Einrichtung des „Xplore“ ein lobenswertes Angebot der BASF ist, das wir weiterempfehlen.

Laura Baumann und Janina Medinger

Klartext - Schülerzeitung

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