Schulgeschichte
Das KKG wurde am 7. November 1836 als städtische Höhere Töchterschule eröffnet. 1950 wurde die Schule in ein „Neusprachliches Gymnasium für Mädchen mit Lyzeum“ umgewandelt; neben einem neunklassigen Gymnasium mit Reifeprüfung gab es ein sechsklassiges Lyzeum mit einem Realschulabschluss. Die Umbenennung in „Staatliches Käthe-Kollwitz-Gymnasium“ (nach der Künstlerin Käthe Kollwitz) erfolgte am 6. Juli 1968.
Traditionell stand das KKG bis zum Beginn des Schuljahres 1976/77 nur Mädchen offen, dann wurden erstmalig auch Jungen aufgenommen.
Das KKG war eine von sieben Schulen in Rheinland-Pfalz, die ab 1969 an der Erprobung der Mainzer Studienstufe (MSS) beteiligt waren. Die MSS wurde 1975 landesweit eingeführt und gilt in modifizierter Form auch heute noch. Dabei handelt es sich um eine reformierte Oberstufe. Ein Kurssystem weitet den Unterricht auch auf die Nachmittage aus, der Samstag ist als Unterrichtstag in den 1990er Jahren weggefallen. In der MSS können die Schüler ihre Fächer in einem weiten Rahmen nach Grund- und Leistungskursen festlegen.
Ehemalige Schulleiter:
- Dr. Friedrich Seel, Vater von Martin Seel
- Artur Sauer (1971–1991)
- Walter Lichti (1991–1997)
- Peter Jacqué (1997–2006)
- Dr. Joachim Vögeding (2006–2010)
- Ingeborg Nickol (kommissarisch 2010/11)
- Mervyn Whittaker (seit 2011)